Ausstellung „Meine schönste Handarbeit“ endet am 30. August. Jetzt noch Publikumsliebling wählen

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Ausstellung „Meine schönste Handarbeit“
Ausstellung „Meine schönste Handarbeit“ (Bild: Kerstin Möbes)

Burg (Spreewald). Rund 50 Frauen und Männer aus der ganzen Lausitz und darüber hinaus stellen ihre “schönste Handarbeit” aus. Die Gäste der Ausstellung können die Arbeiten bewerten und ihre Favoriten wählen, aber auch selbst aktiv zu werden.

Zwischenzeitlich haben ca. zehn Exponate doch einige Punkte Vorsprung. Trotzdem meinen sehr viele Gäste, dass alle ausgestellten Handarbeiten jeweils die vollen fünf Punkte verdient hätten. Es sei schwer, sie zu bewerten, weil die Objekte so unterschiedlich seien. Es gibt Gesticktes, Gehäkeltes, Gestricktes, Geklöppeltes, Geflochtenes und Schiffchenarbeit.

Die Sonderausstellung hat bereits sehr viel Lob erhalten. Eine museale Einrichtung aus Potsdam möchte die Idee sogar aufgreifen für eine eigene Ausstellung.

Das alles sind gute Gründe, die Ausstellung “Meine schönste Handarbeit” in der Heimatstube noch schnell zu besuchen. Kinder können hier zudem lernen, ein Band zu flechten mit sieben Fäden (berührungsfrei und unter Einhaltung der Abstandsregeln).

Die Publikumslieblinge werden übrigens anlässlich des Heimatstubenfestes am Samstag, dem 5. September, prämiert. An diesem Tag wird auch die neue Sonderausstellung über einen berühmten Burger Sohn eröffnet, der am 20. September in Wiesbaden seinen 100. Geburtstag feiert: Rudi Herzog.

Gemeinsam mit dem Cottbuser Fotografen Gerd Rattei zeigt die Burger Heimatstube Fotos des aus Burg stammenden Weltfotografen Rudi Herzog. 1965 war sein Foto „Vater und Sohn“ als WorldPressPhoto ausgezeichnet worden. Als Bildreporter für die „Bunte“ und den „Stern“ war er in mehr als 80 Ländern unterwegs.

(pm)

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