Brandenburger sind bundesweite Sieger bei „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“

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Handball Training
(Bild: rovin auf Pixabay)

Zehn 1. Plätze, vier 2. Plätze und sechs 3. Plätze haben Brandenburger Schülerinnen und Schüler bei den Bundesfinals von „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ im zurückliegenden Schuljahr 2018/19 erreicht –  damit sind sie bundesweit die Besten.

Rund 200 Schülerinnen und Schüler, ihre betreuenden Lehrkräfte und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer wurden am Vormittag für ihre Erfolge bei „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ im zurückliegenden Schuljahr 2018/19 geehrt.

Sportministerin Britta Ernst: „Herzlichen Glückwunsch zum tollen Abschneiden bei den Bundesfinals! Die zehn Bundessiege und damit bundesweit der 1. Platz sind ein ausgezeichnetes Ergebnis und zeugen vom hohen Niveau unseres Schulsports und der guten Zusammenarbeit mit den Sportvereinen. Ich danke allen betreuenden Lehrkräften und den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement.“

ILB-Bereichsleiter Olav Wilms: „Mit unserem Engagement wollen wir unseren Teil dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler den Sport mit Spaß und sportlichem Erfolg verbinden. Insgesamt zwanzig Platzierungen im diesjährigen Bundesfinale auf dem Siegertreppchen zeigen, dass sich unser langjähriges Engagement lohnt.“

Mehr als 45.000 brandenburgische Jugendliche nahmen im zurückliegenden Schuljahr 2018/19 an den Bundeswettbewerben „Jugend trainiert für Olympia& Paralympics“ teil, 55 Brandenburger Teams waren am Start. Bundessieger wurden brandenburgische Schülerinnen und Schüler im

  • Fußball (Wettkampfklasse II und III weiblich), Sportschule Potsdam,
  • Handball (Wettkampfklasse III weiblich), Sportschule Frankfurt (Oder),
  • Handball (Wettkampfklasse III männlich), Sportschule Potsdam,
  • Judo (Wettkampfklasse III männlich und weiblich), Sportschule Potsdam,
  • Schwimmen (Wettkampfklasse III weiblich), Sportschule Potsdam,
  • Rudern (Wettkampfklasse II a weiblich – Doppelvierer mit Steuermann), Sportschule Potsdam,
  • Schwimmen (Paralympics), Sonderpädagogisches Förderzentrum/ Sportschule Potsdam
  • Goalball (Paralympics), Marie-und-Hermann-Schmidt-Schule Königs Wusterhausen, Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Sehen“

Die Teams der Sportschule Potsdam waren mit bundesweit acht 1. Plätzen, drei 2. Plätzen, vier 3. Plätzen und einem 5. Platz am erfolgreichsten. Starke Leistungen haben auch die Teams vom Saldern-Gymnasium in Brandenburg an der Havel gezeigt, mit dem bundesweit 2. Platz im Beach-Volleyball und dem 7. Platz im Volleyball.

Brandenburg gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Bundesländern im bundesweiten Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia&Paralympics, dem größten und attraktivsten schulsportlichen Wettbewerb der Schulen. Brandenburger Schulteams nehmen seit 1992 daran teil. Seit 20 Jahren werden die schulsportlichen Wettbewerbe von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) als Hauptsponsor unterstützt.

„Jugend trainiert für Olympia&Paralympics“ ist der weltweit größte Schulsportwettbewerb für Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 19 Jahren. „Jugend trainiert“ fand erstmals im September 1969 im Berliner Olympiastadion statt, damals mit den Sportarten Leichtathletik und Schwimmen. Eine inzwischen 50-jährige Erfolgsgeschichte. Der Wettstreit beginnt in allen 16 Bundesländern mit Stadt- und Kreisausscheiden und führt über mehrere Ebenen zu den Landes- und Bundesfinalwettkämpfen. Im Frühjahrsfinale werden die besten Mannschaften der Sportarten Basketball, Gerätturnen, Handball, Tischtennis, Volleyball und Badminton gesucht. Im Herbstfinale werden die Wettkämpfe in den Sportarten Leichtathletik, Fußball, Judo, Rudern, Schwimmen, Tennis, Beach-Volleyball, Hockey und Golf ausgetragen. Vervollständigt wird der Wettbewerb mit dem Winterfinale im Skisport. Startberechtigt sind nur Schulmannschaften.

(pm)

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