Brandenburgs Spitzenschwimmer dominieren bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften

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Tom Meixelsberger knackte die Deutschen Rekorde in 50m und 100m Brustschwimmen
Tom Meixelsberger knackte die Deutschen Rekorde in 50m und 100m Brustschwimmen (Foto: Volker Schroer)

Bei acht Weltrekorden und 15 deutschen Rekorden konnte der Bundesstützpunkttrainer der Brandenburger Para Schwimmer Maik Zeh mit dem Abschneiden bei den deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Remscheider Sportbad nur zufrieden sein. Quasi ein Wunschergebnis zum Einstand in eine lange Paralympics-Saison.

Mit drei neuen Weltrekorden in ihrer Hauptlage Rücken (50m, 100m, 200m in der Startklasse S6) überzeugte vor allem Potsdams Weltmeisterin von London Verena Schott (BPRSV). Hinzukommen die Weltrekorde über 100m Schmetterling und 100m Lagen und Deutschen Rekorde über 50m Schmetterling und 100m Lagen. Ein Auftakt in das neue Trainingsjahr, wie sie sich es nicht besser hätte vorstellen können.

Nach dem sie bereits am Freitag mit einem Kracher über 100m Schmetterling in der 4x100m Lagen Mixed Staffel dem Brandenburger Team zum Sieg verholfen hatte, zeigte Gina Böttcher (SC Potsdam) auch über die kurzen 50m Schmetterling, dass sie zurzeit die schnellste in der Welt ist.  Neben den zwei Weltrekorden bewies sie mit drei Deutschen Rekorden (75m und 150m Lagen, 100m Freistil) einmal mehr, dass sie auch in anderen Lagen vorn dabei ist.

Potsdams Doppelweltmeisterin Maike Naomi Schnittger (SC Potsdam/Potsdamer SV) nutze die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften als Standortbestimmung auf dem Weg zu ihrem internationalen Wettkampfcomeback im Dezember. Mit neuer persönlicher Bestzeit und deutschem Rekord über 400m Freistil kann sie gestärkt in die kommenden Wochen gehen.

Auftrumpfen konnte auch der 18-jährige Brustspezialist Tom Meixelsberger (BPRSV). Über 50m und 100m Brust knackte er die Deutschen Rekorde deutlich in der Startklasse SB8 und sicherte sich über alle drei Bruststrecken (50m, 100m, 200m) die Silbermedaille in der offenen Klasse.

WM Teilnehmerin Peggy Sonntag (BPRSV) konnte trotz Krankheit in Vorbereitung auf die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften zeigen, dass bei den begehrten Tickets für die Europameisterschaften 2020 mit ihr zurechnen ist. Sie stellte über 100m und 200m Lagen sowie 50m und 100m Schmetterling insgesamt vier neue Deutsche Rekorde auf.

Die meisten Medaillen sicherte sich der Elftklässler der Eliteschule des Sports Potsdam Laurin Walther (SC Potsdam). Mit zahlreichen persönlichen Bestzeiten sammelte der Neuling in der Potsdamer Bundesstützpunktgruppe insgesamt sieben Medaillen in den Einzelstrecken, zwei Mehrkampf- und drei Staffelmedaillen.

Insgesamt sicherten sich die Schwimmerinnen und Schwimmer der Potsdamer Bundesstützpunktgruppe 37 Medaillen in der offenen Klasse und Jugendklasse.

Die Schüler der Potsdamer Sportschultrainingsgruppe (Lehrertrainerin Dörte Paschke) Julian Hiersche und Jan Schreiber sicherten sich zwei Staffelmedaillen mit dem Team Brandenburg und Julian Hiersche weiterhin sieben Einzelmedaillen in der Jugendwertung.

Das fünfköpfige Aufgebot des Potsdamer Landesstützpunkts (Trainerin Anika Hasse) sammelte insgesamt drei Silber und vier Bronzemedaillen in der Jugendwertung. Maximilian Brabandt stellte dabei über 100m und 200m Rücken zwei neue Deutsche Rekorde auf.

(pm)

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