Bürgerdialog “Jugend fragt nach”: Cottbuser Kinder und Jugendliche reden mit

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Kinderkonferenz der Stadt Cottbus/Chóśebuz
Kinderkonferenz der Stadt Cottbus/Chóśebuz (Foto: Stadtverwaltung Cottbus)

Mit dem Bürgerdialog zum Thema „Jugend fragt nach“ und der Kinderkonferenz der Stadt Cottbus/Chóśebuz haben in dieser Woche zwei Formate zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an kommunalen Themen stattgefunden.

Oberbürgermeister Holger Kelch: „Ich bin begeistert, dass sich die Kinder und Jugendlichen in den Dialog eingebracht haben und mit Engagement ihre Interessen vertreten, um unsere Stadt noch schöner zu machen. Das gibt uns wichtige Einblicke, was für diese Altersgruppen relevant und wichtig ist und wo noch der Schuh drückt. Ich danke allen Organisatoren und Mitwirkenden, die diese Veranstaltung aktiv vorbereitet und begleitet haben. Mein besonderer Dank gilt Marianne Materna, der Kinder- und Jugendbeauftragten der Stadt Cottbus/Chóśebuz, die so viel Herzblut und Zeit in ihre ehrenamtliche Tätigkeit steckt und bereits zum vierten Mal die Kinderkonferenz ermöglicht hat“.

In beiden Veranstaltungen spielte das Thema Freizeit eine große Rolle. Die Jugendlichen betonten, dass ihnen öffentliche Spielplätze und Sportanlagen besonders wichtig seien, da sie hier kostenlos aktiv ihre Freizeit verbringen können. Im Zuge dessen versicherte Oberbürgermeister Holger Kelch, dass die geplante BMX-Anlage am Cottbuser Ostsee noch immer in der Vorschlagsliste für die Bundesregierung zum geplanten Strukturwandelgesetz enthalten sei. Das Gesetz liege aber noch nicht vor. Der Wunsch der Kinder nach einem Labyrinth auf einem Spielplatz wird nach Aussage der Baudezernentin Marietta Tzschoppe die Verwaltung gemeinsam mit den Kindern prüfen.

Einig zeigten sich die Schülerinnen und Schüler darin, dass eine bewusste Lebensweise mit gesundem Essen und energieschonendem Handeln wichtig sei. Beim Workshop-Thema „Erneuerbare Energien“ zur Kinderkonferenz zeigte sich Umweltdezernent Thomas Bergner, der die Gruppe leitete, beeindruckt davon, wieviel den Kindern bereits über das Thema bekannt war: „Ihr Wissen über erneuerbare Energien ist super. Das habe ich nicht erwartet. Das hat so viel Spaß gemacht, dass wir gleich eine Verabredung in meiner Gruppe für ein nächstes Treffen getroffen haben. Wir werden im August das Heizkraftwerk besuchen, um die Dinge, die wir heute besprochen haben, in der Realität anzuschauen.“

Der gegenseitige Austausch zwischen der Verwaltung und den Kindern und Jugendlichen soll fortgeführt werden. Bereits für Oktober ist ein neuer Termin für einen zweiten Dialog zum Thema „Jugend fragt nach“ anvisiert. Am Dienstag, dem 11.06.2019, findet der nächste Bürgerdialog zum Thema Strukturwandel statt, eine Fortsetzung des Dialogs vom Februar dieses Jahres.

Die Kinder- und Jugendkonferenz wird aller zwei Jahre durchgeführt und war die vierte dieser Art. Cottbus profitiert damit seit 2013 von diesem umfassenden Beteiligungsmodell für die junge Generation. (pm)

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