Deckenfest zeigt Halbzeit an. Anbau an die Grundschule „Mato Kosyk“ in Briesen

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Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider schlägt symbolisch einen Nagel ein, unterstützt vom Spree-Neiße-Beigeordneten Michael Koch (l.) und dem Burger Amtsdirektor Tobias (Hentschel (r.).
Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider schlägt symbolisch einen Nagel ein, unterstützt vom Spree-Neiße-Beigeordneten Michael Koch (l.) und dem Burger Amtsdirektor Tobias (Hentschel (r.). (Foto: Möbes)

Gemeinsam mit Infrastrukturministerin Kathrin Schneider feierte das Amt Burg (Spreewald) heute Deckenfest für den Anbau zur Inklusiven Ertüchtigung der Grundschule „Mato Kosyk“ in Briesen. Im Spätherbst sollen Kinder, Lehrerkollegium und Hort in die neuen Räume einziehen können.

Der Anbau an die Grundschule „Mato Kosyk“ nimmt zusehends Gestalt an. Die Wände sind hochgezogen, und mit der letzten Decke ist das Dach gerichtet. „Da hier kein Dachstuhl im üblichen Sinne gerichtet wurde, möchten wir die Halbzeit mit einem Deckenfest feiern, um uns bei allen zu bedanken, die bis hierher mitgeholfen haben und noch mithelfen werden“, begrüßte Amtsdirektor Tobias Hentschel die Gäste. Unter diesen war auch Infrastrukturministerin Kathrin Schneider, die bereits im Januar 2018 den Fördermittelbescheid übergeben hatte.

Wie Tobias Hentschel informiert, machen steigende Schülerzahlen und erweiterte schulische Aufgaben durch das Ganztagsprogramm, den Witaj-Unterricht und durch die Teilnahme am Modellprojekt „Inklusive Schule“ den Anbau notwendig. Der Schulbetrieb nutzt bereits seit dem Schuljahr 2014/2015 alle vorhandenen Räume, so dass die Hortbetreuung in die Kindertagesstätte „Vier Jahreszeiten“ im zwei Kilometer entfernten Striesow ausgelagert werden musste. Mit Unterstützung der Gemeinde Dissen-Striesow und der Eltern waren hier neue Horträume geschaffen worden.

„Mit der Inklusiven Erweiterung am Grundschul- und Hortstandort Briesen verbessern wir nicht nur das Platzangebot für die derzeit 173 Schülerinnen und Schüler, sondern schaffen auch eine optimale Lern- und Lehratmosphäre für die Schüler- sowie Lehrerschaft und auch für die Freizeitgestaltung der Kinder im Hort“, erklärt der Amtsdirektor.

Der zweigeschossige Anbau wird barrierefrei gestaltet, und durch den Aufzug im neuen Zwischenbau wird auch das bestehende Schulgebäude für Schüler mit Handicap besser erreichbar sein. Es entstehen vier Unterrichts- und Gruppenräume, ein Spielflur, Erzieherraum, Abstellräume, Sanitäranlagen und Garderoben und auch die Freianlagen werden neugestaltet.

„Mit dem Beschluss des Amtsausschusses in seiner letzten Sitzung in dieser Wahlperiode, am vergangenen Montag, dem 29. April, sollen weitere 3,2 Millionen in Ausbau und Modernisierung des Standortes der Grund- und Oberschule ‚Mina Witkojc‘ in Burg (Spreewald) investiert werden, um damit die Qualität des Bildungsangebotes in unserem Amt nachhaltig zu stärken“, so Hentschel. Dafür wird das Amt zeitnah einen Fördermittelantrag an das Land richten. (pm)

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