Die Deutschen trinken zu viel Alkohol – auch am Arbeitsplatz

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Bier
(Bild: rawpixel auf Pixabay)

Die Deutschen trinken zu viel Alkohol, für viele fängt der Konsum schon am Arbeitsplatz an. Darauf weist die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) anlässlich der Aktionswoche “Kein Alkohol am Arbeitsplatz” vom 18.-26. Mai 2019 hin.

Die Bundesrepublik zähle weltweit zu den führenden Nationen, wenn es um den riskanten Konsum von Alkohol gehe, heißt es in einer Erklärung. Zehn Prozent aller Beschäftigten – von der Aushilfskraft bis zur Geschäftsführung – würden aus gesundheitlicher Sicht zu viel Alkohol trinken.

Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung und Schirmherrin der Aktionswoche Alkohol betonte: “Wer Wer schon im Job zur Flasche greift, der braucht Hilfe und zwar von allen Seiten”.

Gerade in der Arbeitswelt sei Alkohol schon in geringen Mengen folgenreich, sagte Christina Rummel, stellvertretende Geschäftsführerin der DHS. “Verminderte Konzentration und Leistung führen zur Gefährdung der Arbeitssicherheit und zu einer Belastung des sozialen Umfelds.” Alkohol spiele bei jedem fünften Arbeits- und Wegeunfall eine Rolle.

Anlässlich der Aktionswoche gibt es am 22. Mai im Stadtzentrum von Cottbus einen Informationsstand der Caritas und anderer Suchthilfeträger, an dem man sich über das Thema “Arbeit und Alkohol” informieren kann.

 

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