Exzellentes Know-how im 3D-Druck für die Serienfertigung von Metallbauteilen

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3D-Druck
(Foto: Pixabay/CC0)

Das geplante neue Forschungslabor »3DLAB« ermöglicht exzellenten Wissens- und Technologietransfer in der gesamten Wertschöpfungskette der additiven Fertigung an der BTU Cottbus-Senftenberg

Ultra-leichte additiv gefertigte metallische Bauteile werden künftig in Cottbus entwickelt. Das haben die BTU Cottbus-Senftenberg und die Firma APWORKS am 8. März 2019 im Beisein von Wirtschaftsminister Prof. Dr.-Ing. Jörg-Steinbach und Wissenschaftsministerin Dr. Martina Münch verabredet.

Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen der BTU und APWORKS siedelt sich die APWORKS GmbH in Cottbus an. Als 100-prozentige Tochter von Premium AEROTEC macht die Firma Technologien aus der Luftfahrt für die Industrie nutzbar.

Hierzu wird sie an der BTU eng mit dem Lehrstuhl Konstruktion und Fertigung unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Markus Bambach und weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Panta Rhei Forschungszentrum für Leichtbauwerkstoffe zusammenarbeiten. Gemeinsames Ziel ist es, die Potenziale der additiven Fertigung für unterschiedliche Serienanwendungen von der Ersatzteilherstellung bis zum Ultra-Leichtbau nutzbar zu machen.

Der Markt für den metallischen 3D-Druck wächst beeindruckend schnell. Neben der steigenden Produktivität der Anlagen und zahlreichen Anwendungen gewinnt die reproduzierbare Qualität und die Qualitätssicherung immer mehr an Bedeutung.

„Künftig werden wir unsere Forschung noch näher an der industriellen Praxis ausrichten können. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit einem so renommierten Unternehmen wie APWORKS“, so BTU-Prof. Markus Bambach. „Das geplante »3DLAB« wird die Erforschung der gesamten Prozesskette der additiven Fertigung ermöglichen und unser Profil im Bereich der Grundlagen- und angewandten Forschung weiter stärken“, so die amtierende BTU-Präsidentin Prof. Dr. Christiane Hipp.

Joachim Zettler, CEO von APWORKS, fügt hinzu: „Das neue Forschungslabor ist in diesem Umfang weltweit einzigartig. Die Kooperation mit der BTU wird uns nicht nur neueste Forschungsergebnisse liefern, sondern auch bei der Gewinnung von Fachkräften helfen.“
Das Unternehmen siedelt sich mit seinem neuen Vorseriencenter in direkter Nähe zur BTU an. Das Center wird gemeinsam mit dem »3DLAB« die gesamte Wertschöpfungskette der additiven Fertigung optimieren und weiterentwickeln. Ein Forschungsfokus liegt auf der Qualifizierung von Luftfahrtbauteilen.

„Zusammen mit der BTU werden wir die additive Fertigung weiterentwickeln, um künftig zahlreiche metallische Bauteile in Serie zu sehen“, betont Joachim Zettler, der Geschäftsführer von APWORKS. Die Firma wird in dem neuen Zentrum gemeinsam mit seinen Kunden vornehmlich Vorserien für Bauteile aus der Medizin,- Fahrzeug- und Luftfahrtindustrie entwickeln und dabei direkt auf die Expertise der BTU zugreifen können, während die Universität Grundlagen- und Anwendungsforschung an aktuellen Themen betreiben kann.

Weitere Informationen unter www.apworks.de.

(pm)

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