Flutung von Cottbuser Ostsee bleibt ausgesetzt

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Impression Flutungsbeginn Cottbuser Ostsee
(Bild: Impression Flutungsbeginn Cottbuser Ostsee von LEAG_DE/flickr.com unter CC BY-SA 2.0)

Aufgrund der Trockenheit in den letzten beiden Jahren hat sich der Wasserhaushalt in der Lausitz noch nicht so weit erholt, dass Tagebauseen wie der Cottbuser Ostsee und andere derzeit wieder geflutet werden können.

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) erläuterte im Plenum auf Anfrage der Lausitzer Landtagsabgeordneten der Bündnisgrünen Isabell Hiekel, dass derzeit überschüssiges Wasser nur zur Sicherung von  Mindestabflussmengen und zum Auffüllen der Speicher Niemsch und Lohsa 2 genutzt werden könne. Die Flutung der anderen Tagebauseen könne erst wieder aufgenommen werden, wenn sich die Wasserlage entspannt, so Steinbach.

„Ich kann den Wunsch von Seeanrainern nach einer zeitnahen Aufnahme der Flutung der  Tagebaurestseen nachvollziehen. Aber mit dem kostbaren Naß muss verantwortungsvoll umgegangen werden.  Es ist nicht ausgeschlossen, dass es im nächsten Sommerhalbjahr wieder zu ausgedehnten  heißen Trockenphasen kommt. Umso wichtiger ist es, dass jetzt erst  mal die Speicher aufgefüllt werden”, sagt die umweltpolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion Isabell Hiekel.

(pm)

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