Jubiläum: Cottbus wurde vor 75 Jahren durch die Rote Armee befreit

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Denkmal zu Ehren der Roten Armee
(Bild: Henryk Niestrój auf Pixabay)

Heute jährt sich die Befreiung von Cottbus zum 75. Mal. Aus diesem Anlass wird die Broschüre “Cottbus befreit. Täter, Opfer, Widerstand im 3. Reich” überarbeitet und neu herausgegeben.

Der folgende Text ist der Broschüre entnommen; er dokumentiert die Geschehnisse bei der Befreiung der Lausitz und von Cottbus. Wann die Broschüre erhältlich sein wird, wird die Redaktion hier bekanntgeben.

Leider mussten die geplanten Vorträge zu dem Thema wegen der Corona-Krise abgesagt werden. Sie sollen aber nachgeholt werden, sobald die Krise vorüber ist. Eine zeitnahe Vorstellung soll es aber im digitalen Raum geben. Wann dies soweit ist, werden wir hier auch mitteilen.


April 1945 – Die Befreiung der Lausitz

Bereits seit den Schlachten um Stalingrad und am Kursker Bogen im Jahr 1943 befand sich das deutsche Militär an der Ostfront überwiegend in der Defensive. Im Westen hatten die alliierten Streitkräfte den Rhein im Februar 1945 überschritten und Mitte April kapitulierten die deutschen Einheiten im Ruhrgebiet. Die Alliierten fürchteten das Entstehen einer „Alpenfestung“, in der deutsche Einheiten noch Jahre operieren könnten – die sich jedoch als reine Propaganda herausstellte. Im Südosten befreiten die 2. und 3. Ukrainische Front zunächst Ungarn und eroberten dann Wien.

Langsam und unregelmäßig näherte sich die Front auch von Osten und Mitte März erreichten die sowjetischen Truppen der 1. Ukrainischen Front die Neiße, konnten diese aber nicht sofort überwinden. Die deutsche Wehrmacht erwartete eine sowjetische Offensive und wollte diese in „Ermüdungsschlachten“ abbremsen – wie es den eigenen Truppen vor Moskau erging. Deshalb errichtete sie mit Hilfe des „Volkssturms“ eine tief gestaffelte Verteidigungslinie an Oder und Neiße. Diese reichte weit ins Hinterland und wurde dort als „Mathilde-Linie“ bezeichnet. Die erste Verteidigungslinie in der Lausitz lag an der Neiße, die zweite am Tranitz-Fließ und die dritte folgte in etwa dem Verlauf der Spree.

Die sogenannte „Berliner Operation“ – das Überschreiten von Oder und Neiße mit dem Ziel der Eroberung Berlins – wurde durch die Rote Armee intensiv vorbereitet. So standen bspw. insgesamt mehr als 7.000.000 Artilleriegeschosse für 22.000 Geschütze zur Verfügung und an den Hauptstellen des Kampfes waren durchschnittlich 270 Geschütze pro Kilometer aufgestellt. Die sowjetischen Truppen hatten ab dem 14. April mehrere „gewaltsame Aufklärungsmissionen“ durchgeführt, mit denen sie die Lage der deutschen Stellungen erkundeten und den Gegner zwangen, seine Reserven an den Verteidigungslinien einzusetzen.

Am 16. April begann der massive Angriff der Roten Armee an Oder und Neiße. In der Lausitz gelang ihr zwischen Muskau und Forst ein schneller Durchbruch auf rund 35 Kilometern Breite und 30 Kilometern Tiefe. Bereits in der Nacht zum 18. April hatten die ersten sowjetischen Panzer die Spree rund 15 Kilometer südlich von Cottbus überschritten. Die deutschen Truppen hatten zuvor alle verfügbaren Reserven an den Verteidigungslinien eingesetzt und waren nicht mehr in der Lage, die sowjetischen Truppen aufzuhalten. Marschall Konew fasste die Situation wie folgt zusammen: „Was jetzt noch zu tun blieb, bildete für unsere gereifte, von Angriffsgeist beseelte Armee, die fest entschlossen war, ein für alle Mal mit dem Faschismus Schluss zu machen, keine unüberwindliche Schwierigkeit mehr.“

Auf ihrem Weg befreite die Rote Armee in der Lausitz auch zahlreiche Häftlinge und Kriegsgefangene, die in Kolonnen von der SS nach Westen gebracht werden sollten. Vielerorts wurden diese Kolonnen von Voraustruppenteilen der Roten Armee eingeholt, z.B. wurden in der Oberlausitz sowjetische und polnische Kriegsgefangene bei Naußlitz befreit und KZ-Häftlinge bei Deutschbaselitz (beides bei Kamenz). Ebenso befreiten polnische Truppen das KZ Wiesengrund bei Niesky, in dem sich russische, polnische, tschechoslowakische und belgische Häftlinge befanden.

Die Stimmung in der deutschen Bevölkerung schwankte zwischen Durchhaltewillen, Resignation und Selbstmordgedanken sowie Erwartung des Kriegsendes. Nach dem Beginn der Offensive der Roten Armee wurde in weiten Teilen der Lausitz der Evakuierungsbefehl gegeben, was dazu führte, dass eine große Anzahl an Flüchtlingen gen Westen strömte. Ende April 1945 hatten rund zwei Drittel der Bevölkerung ihre Wohnorte in der Lausitz verlassen.

Die Behörden und Nazifunktionäre übten sich in Durchhalteparolen, bereiteten häufig aber gleichzeitig ihre Flucht vor oder begingen Selbstmord beim Eintreffen der sowjetischen Soldaten. Insgesamt folgten sie einer Politik der „verbrannten Erde“. Im sogenannten „Nerobefehl“ von Hitler hieß es: „Alle militärischen Verkehrs-, Nachrichten-, Industrie- und Versorgungsanlagen sowie Sachwerte innerhalb des Reichsgebietes, die sich der Feind zur Fortsetzung seines Kampfes irgendwie sofort oder in absehbarer Zeit nutzbar machen kann, sind zu zerstören.“ Umzusetzen war dies durch militärische Kommandobehörden, Gauleiter und Reichsverteidigungskommissare. Für Senftenberg und Großräschen befahl der Gauleiter daraufhin, alle Trinkwasseranlagen und Wasserreservoirs mit Zyankali zu vergiften, sobald die sowjetischen Truppen einmarschieren würden. Der Massenmord an tausenden Einwohnern wurde aber verhindert, weil selbst Nazifunktionäre diesen Befehl nicht ausführen wollten. Auch die Braunkohlekraftwerke der Region wurden nicht gesprengt, aber die Tagebaue (teilweise unbeabsichtigt) geflutet. Insgesamt wurden zahlreiche Orte trotz Verbotes kampflos übergeben, bspw. wurde in rund 60 Orten der Oberlausitz die weiße Fahne gehisst. Doch solche Vorhaben waren gefährlich: in Peitz wurde noch am Tag der Befreiung ein Antifaschist von SS-Truppen erschossen, weil er die weiße Fahne am Festungsturm angebracht hatte.

In einem ähnlichen Zwiespalt standen auch die deutschen Soldaten, die erbitterten Widerstand leisteten und auch leisten mussten. Schon Verhandlungen von Kommandanten mit der Roten Armee wurden mit dem Tode bestraft. Und so übergaben Kommandanten die Stadt nicht, wenn Feldjäger oder SS-Einheiten anwesend waren oder erwartet wurden – wie bspw. in Lübben. Auch die Familien der Soldaten wurde in Sippenhaft genommen, in einem Befehl vom 5. März heißt es: „Wer in Gefangenschaft gerät, ohne verwundet zu sein oder nachweisbar bis zum äußersten Ende gekämpft zu haben, hat seine Ehre verwirkt… Seine Angehörigen haften für ihn. “

Trotz alledem wurden Soldaten durch Antifaschisten des Komitees „Freies Deutschland“ immer wieder aufgefordert, sich zu ergeben – und bspw. bei Spremberg und Drebkau folgten jeweils rund 200 Soldaten den Aufrufen. Insgesamt versuchten aber viele deutsche Einheiten, tendenziell nach Westen in Richtung der amerikanisch besetzten Gebiete zu gelangen.

Auch größere (erfolgreiche) Aktionen des „Volkssturms“ oder der Wehrwölfe (deutscher ausgebildeter Partisanen) sind in der Lausitz nicht bekannt. In der Region lieferten sich lediglich versprengte Truppenteile und überrollte Gruppen noch kleinere Scharmützel (bspw. nach der Eroberung von Niesky), zogen aber häufig nach wenigen Tagen in Richtung Westen ab.

 

Kampf um Cottbus und Berlin

Während bei Frankfurt/Oder noch starke Kämpfe stattfanden, hatte die Rote Armee bereits am 18. April die Spree zwischen Cottbus und Spremberg überschritten. Am selben Tag erteilte Joseph Stalin deshalb den Befehl, dass diese Truppen der 1. Ukrainischen Armee nach Norden auf Zossen (bei Berlin) abdrehen sollten. Dort befand sich das Hauptquartier des Deutschen Generalsstabs. Die sowjetischen Truppen sollten Berlin am 20. April erreichen und größere Städte bei ihrem Vormarsch meiden, da hier mit starkem Widerstand gerechnet wurde.

Der Vormarsch von Süden auf Berlin (westlich von Cottbus) wurde den sowjetischen Truppen insofern erleichtert, weil sich westlich der Spree weder größere organisierte deutsche Verbände noch ausgebaute Verteidigungslinien befanden. Die Situation hatte eine solche Dynamik entwickelt, dass der Wehrmacht für die Errichtung von Verteidigungslinien keine Zeit blieb.

Die Wehrmacht zog im Raum Cottbus größere Einheiten zusammen, um den Vormarsch der Roten Armee zumindest aus der Flanke zu behindern. Daraufhin wurde der 3. sowjetischen Gardearmee wiederum befohlen, diese Truppenverbände zu zerschlagen.

In den Morgenstunden des 20. April begannen sowjetische Panzerverbände, auf Vetschau zuzumarschieren. Bei Drebkau gab es daraufhin eine sogenannte Panzerdurchbruchsschlacht, bei der mehr als einhundert gepanzerte Fahrzeuge beider Seiten zerstört wurden. Doch bereits in den Nachmittagsstunden wurde die Stadt Vetschau eingenommen. Dort machte die Rote Armee rund 600 Gefangene, von denen sie rund 450 Mitglieder des „Volkssturms“ sofort wieder nach Hause schickte. Am Ende des Tages stand diese Abteilung kurz vor Lübbenau – damit war Cottbus von Osten, Süden und Westen eingeschlossen.

Die Stadt Cottbus

Die Region um Cottbus hatte nun eine entscheidende strategische Relevanz: über die Bedeutung als Verkehrsknotenpunkt hinaus war sie der letzte Eckpfeiler der Verteidigung der Truppen östlich von Berlin nach Süden. Größere Einheiten wurde daraufhin in den Raum Cottbus verlegt, insbesondere in die Dörfer Dissenchen und Merzdorf, nachdem bei Kahren zwei Panzerangriffe stattfanden. In der Stadt Cottbus selbst, die zur „Festung“ erklärt worden war, wurden aber keine zusätzlichen Einheiten stationiert. Deshalb meldete der Festungskommandant von Cottbus, Generalleutnant Ralf Sodan, schon am Vormittag des 19. April, dass er die Stadt ohne reguläre Truppen nicht verteidigen könne. Ihm standen lediglich fünf schlecht bewaffnete „Volkssturm“-Bataillone zur Verfügung, die überwiegend aus (wahrscheinlich rund 800) Hitlerjungen und alten Männern bestanden.

Auf sowjetischer Seite wurden zur Vorbereitung der Eroberung von Cottbus größere Verbände zusammengezogen, da mit erbittertem Widerstand gerechnet wurde. Darunter befanden sich auch zehn Fliegerdivisionen mit insgesamt rund 1.000 Flugzeugen. Nach verschiedenen schweren Angriffen der Flugzeuge und starkem Artilleriefeuer begann der Angriff auf den Raum Cottbus am 21. April. Daraufhin zogen sich die deutschen Truppen, darunter auch SS-Einheiten, aus dem Vorfeld der Stadt in Richtung Cottbus zurück und versuchten den „rettenden Spreewald“ zu erreichen. Die letzten SS-Panzer verließen die Stadt um 22 Uhr nach Norden und Teile des „Volkssturms“ folgten. In derselben Nacht entließ der Festungskommandant seine verbliebenen Offiziere in die Flucht nach Westen.

Am Morgen des 22. April begann die Rote Armee, von Süden – über Sachsendorf – in die Stadt einzumarschieren. Gegen 9.00 Uhr hatten die Sowjetsoldaten das Klinikum erreicht. Einzelne Feuergefechte gab es am Güterbahnhof und dem Reichsbahnausbesserungswerk. Fast alle Brücken und Teile des Bahnhofes wurden von deutschen Truppen gesprengt. Lediglich die „Blaue Brücke“, das Staatstheater und das Elektrizitätswerk wurden von Antifaschisten gerettet. Bereits gegen Mittag fielen in der Stadtmitte keine Schüsse mehr.

Zivilisten, Soldaten und Mitglieder des „Volkssturms“ flüchteten über die Schmellwitzer Straße nach Norden. Unter den Flüchtenden war auch der NS-Kreisleiter Willi Andro, der noch am Vortag zum Endkampf aufrief und dann in der Gegend von Burg das letzte Mal gesehen wurde. Der Festungskommandant Ralf Sodan erschoss sich am 23. April in Drachhausen/Hochoza (nördlich von Cottbus). Lediglich am Flughafen und im Norden der Stadt fanden noch einzelne Gefechte statt, wobei es sich meist um Truppen handelte, die verzweifelt ihren eigenen Rückzug nach Norden sichern wollten – und in die kommende Kesselschlacht bei Halbe zogen. Die Rote Armee eroberte im Raum Cottbus rund 100 Panzer sowie 2.000 Kraftfahrzeuge und machte 1.700 Gefangene. Auf beiden Seiten fielen 2.500 Soldaten.

 

Die Stunde Null

Auch wenn in der Stadt Cottbus relativ wenige Kampfhandlungen stattfanden, waren die Zerstörungen insgesamt doch beträchtlich. Rund 60% der Industrieanlagen und 60% der Wohnungen waren beschädigt oder zerstört. Die deutschen Truppen hatten Brücken und andere Infrastruktur gesprengt, Plünderer setzten zahlreiche Häuser in Brand und sowjetische Soldaten zündeten Häuser an, in denen sie Nazisymbole fanden. Eine Feuerwehr gab es nicht und so brannten häufig auch die benachbarten Häuser aus.

Der Kommunist (und spätere Bürgermeister) Max Döring begrüßte die Sowjetsoldaten mit einem kleinen Leninbild in der Hand. Der Obermedizinalrat Dr. Steinhäuser aus  der Klinik fasste den Moment so zusammen: „Wir atmeten alle auf. Wenn man den Krieg als Arzt einmal gesehen hat, will man wirklich keinen Krieg mehr.“

In der Stadt selbst waren noch rund 4.000 Einheimische und 5.000 Zwangsarbeiter*innen und Kriegsgefangene verblieben. Und zu allererst für diese war der 22. April ein Tag der Befreiung.

 

Anmerkungen und Quellen:

Die Zusammenstellung der Daten beruht im Wesentlichen auf den zahlreichen Darstellungen der „Operation Berlin“. Zu beachten ist, dass es leicht abweichende Darstellungen der Situation im Raum Cottbus von Marshall Shukow und Marschall Konew gibt. Dies kann darauf zurückzuführen sein, dass beide nach Ende des Kriegs für sich die entscheidende Rolle bei der Eroberung Berlins in Anspruch nehmen wollten. Im Großraum Cottbus fanden auch Feuergefechte statt, zumal hier verschiedene SS-Einheiten kämpften. Für die Stadt selbst sind solche heftigen Gefechte nicht belegt. Zwar schreibt Marshall Konew, dass jedes Haus und jeder Block einzeln eingenommen werden mussten, insgesamt war der Kampf aber schon nach wenigen Stunden abgeschlossen. Belegt sind verschiedenen Widerstandsnester (mit Maschinengewehren) und Panzersperren bspw. auf der Bahnhofsstraße, insbesondere der SS und des „Volkssturms“. Der Angriff auf die Stadt dauerte aber relativ kurz. Nach einer ruhigen Nacht begann der Angriff am 22. April im Morgengrauen aus Süden – bereits gegen 9.00 Uhr war die Höhe des Klinikums erreicht und gegen Mittag waren keine Schüsse in der Innenstadt mehr zu hören. Die Darstellungen von Heinz Petzold und Jörg Mettke legen nahe, dass sich wesentliche Teile der Wehrmacht und der SS-Truppen, insbesondere die Panzer und die wesentlichen Offiziere bereits in der Nacht zum 22. April abgesetzt hatten und Teile des „Volkssturms“ einfach nach Hause gingen.

An dieser Stelle soll auch darauf verwiesen werden, dass es im Zuge der Besetzung der Gebiete der Lausitz zu Vergewaltigungen und Plünderungen durch sowjetische Soldaten kam. Eine Aufrechnung der Gräueltaten verbietet sich. Mettke verweist insbesondere darauf, dass Einheiten der Division „Brandenburg“ z.B. am Massaker von Lemberg (Lwiw, Ukraine) teilgenommen hätten und es sich deshalb um Racheakte der ukrainischen Soldaten gehandelt haben könnte. Der Schauspieler des Staatstheaters Michael Becker schrieb dazu: „Kein sowjetischer Soldat hätte je deutschen Boden betreten, keine Frau wäre jemals von einem sowjetischen Soldaten vergewaltigt worden, es hätte keine sowjetischen Internierungslager in Buchenwald, in Jamlitz gegeben, wie es auch keine anglo-amerikanischen Bomben auf Dresden und Cottbus gegeben hätte. Nichts von dem wäre passiert, hätten nicht Deutsche Nichtangriffsverträge gebrochen, Menschen versklavt, verschleppt, interniert, hätten nicht Deutsche planmäßig Menschen vernichtet und sogar vergast.“

Quellen:

Mettke, Jörg (1985): 1945: Absturz ins Bodenlose. SPIEGEL-Redakteur Jörg R. Mettke über Kapitulation und Besatzung (V): Cottbus, DER SPIEGEL 19/1985, 05.05.1985, S. 152 – 173.

Petzold, Heinz (2005): Als für Cottbus der 2. Weltkrieg endete, Regia-Verlag, Cottbus (6 Euro).

Pilop, Max (1990): Die Befreiung der Lausitz. Militärhistorischer Abriß der Kämpfe im Jahre 1945, 3. Auflage, Domowina-Verlag, Bautzen

Shukow, G.K. (1969): Erinnerungen und Gedanken, Bd. 2, Deutscher Militärverlag, Berlin.

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