Lausitzer Wirtschaft registriert mehr Ausbildungsverträge

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Die BTU Cottbus-Senftenberg überzeugt mit fairen und transparenten Berufungsverfahren
(Foto: Pixabay/CC0)

Dem demografischen Wandel zum Trotz: Die Ausbildung in Industrie und Handel in Südbrandenburg bleibt stabil. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus hat mit Stichtag 31. Juli 2019 1.176 betriebliche Ausbildungsverträge registriert – und damit fünf Prozent mehr als im Vorjahr.

„Für die regionale Wirtschaft ist das ein großer Erfolg“, erklärt Ausbildungsberater Oliver Huschga. „Denn aufgrund der demografischen Entwicklung haben fast alle Betriebe mit sinkenden Bewerberzahlen zu kämpfen. Außerdem entscheiden sich mehr und mehr junge Menschen für ein Studium. Dass wir bei den Ausbildungsverträgen dennoch in diesem Jahr ein leichtes Plus verzeichnen und damit auch künftige Fachkräfte in der Region bleiben, ist vor allem dem starken Engagement unserer Unternehmen zu verdanken.“

Gleichzeitig sind auch zum 31. Juli 2019 noch Ausbildungsplätze in Industrie und Handel unbesetzt. Die IHK-Lehrstellenbörse verzeichnet freie Ausbildungsplätze in den gastgewerblichen Berufen, aber auch in technischen Berufen wie dem Mechatroniker oder dem Elektroniker für Betriebstechnik.

Jugendlichen, die derzeit noch einen Ausbildungsplatz suchen, rät Oliver Huschga daher, sich auch weiterhin zu bewerben und nicht ausschließlich auf einen einzelnen Wunschberuf festzulegen: „Freie Stellen sind nach wie vor vorhanden. Wer ein wenig Flexibilität bei der Berufswahl mitbringt, hat auch jetzt noch Chancen, erfolgreich in Ausbildung zu starten.“

Außerdem sind in der IHK-Lehrstellenbörse bereits 169 Angebote für den Ausbildungsstart 2020 verzeichnet. Gute Gelegenheit also für die künftigen Schulabgänger, sich bereits jetzt um einen Ausbildungsplatz zu bewerben!

(pm)

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