Präventionsprojekt „(Cyber-)Mobbing – Aufgeklärt!“ an der Christoph-Kolumbus Grundschule Cottbus

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Präventionsprojekt zu Gast an der Christoph-Kolumbus Grundschule Cottbus
Präventionsprojekt zu Gast an der Christoph-Kolumbus Grundschule Cottbus (Foto: Media To Be | M2B e.V)

(Cottbus). Eine ereignisreiche Workshopwoche zum Thema „(Cyber-)Mobbing“ liegt hinter den Schüler*innen der Klasse 6 aus der Christoph-Kolumbus-Grundschule in Cottbus.

Somit ging das Projekt im Jahr 2020 bereits in die zweite Runde. Die Schüler*innen konnten es schon am ersten Workshoptag kaum erwarten, endlich mit praktischen Aufgaben loszulegen, doch zuerst vermittelte das Projektteam viele theoretische Grundlagen. Hierbei lernten die Schüler*innen zum Beispiel, welche Arten von Cybermobbing es überhaupt gibt und wie man einen Kurzfilm erstellt, denn dies ist das Ziel der Projektwoche: Ein eigener Kurzfilm der Schüler*innen. Während der Theorierunde brachten sich viele Kinder mit ihrem bereits vorhandenen Wissen ein.

In Gruppen machten sich die Schüler*innen dann an die Entwicklung ihrer Filmidee und überlegten sich, wie genau sie ihre erarbeiteten Szenen umsetzen konnten. Hierbei beschäftigten sie sich eingehend mit der Thematik des Mobbings und fanden dabei Lösungen, wie man Mobbingsituationen aufklären kann.

Als es dann ans Filmen ging, wurde es für die Schüler*innen noch einmal besonders spannend. Wie bei einem professionellen Filmdreh versetzten sie sich in die verschiedenen Rollen, welche für die Produktion eines guten Films unerlässlich sind. So gab es zum Beispiel Regisseure, Kameraleute und noch einige mehr. Natürlich durften auch die Darsteller*innen nicht fehlen. Für die Kinder, welche als Schauspieler*innen im Film zu sehen sind, war es eine ganz besondere Lernerfahrung. Durch die Übernahme der Rollen von Täter, Opfer und Bystander konnten sie sehr gut die Emotionen der Betroffenen nachfühlen. Da zu einem guten Film auch ein Filmplakat gehört, gestalteten die Kinder mit großer Kreativität passende Plakate zu ihren Filmen. Diese werden, wie auch die Kurzfilme, am 10. November 2020 im Weltspiegel Cottbus prämiert.

Am letzten Tag der Workshopwoche wurde das Geschehen von den Kindern intensiv reflektiert. In einer Gesprächsrunde erzählten die Kinder offen von ihren eigenen Erlebnissen mit dem Thema Mobbing und diskutierten dann, was letztendlich dagegen getan werden kann und an wen sie sich wenden können, wenn sie betroffen sind.

Das Projekt wird im Jahr 2020 im Rahmen des Projektes „LEG LOS! Cottbus“ durch das Jugendamt der Stadt Cottbus, die mabb_Medienanstalt Berlin-Brandenburg, die Stiftung „großes Waisenhaus zu Potsdam“ und den Landespräventionsrat Brandenburg gefördert. Das Team bedankt sich bei allen Förderern, welche auch in diesen schwierigen Zeiten hinter dem Projekt stehen.

(pm)

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