Protest in Cottbus gegen US-Truppen

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Gut sichtbarer Protest auf der Bahnhofsbrücke in Cottbus gegen die Verlegung von US-Truppen.
Gut sichtbarer Protest auf der Bahnhofsbrücke in Cottbus gegen die Verlegung von US-Truppen. (Foto: Bernd Müller)

US-amerikanische Truppentransporte durch Brandenburg und niemanden interessiert es? Nicht so in Cottbus: Am Dienstag demonstrierten Aktivisten der »Friedenskoordination Cottbus« auf dem »Bahnhofsberg« und machten mit einem Transparent deutlich, dass sie mit der Truppenverlegung des NATO-Kriegsbündnisses durch ihre Heimat nicht einverstanden sind.

Die »Informationsstelle Militarisierung« hatte zuvor berichtet, dass die NATO in Osteuropa Truppen aufstocken will und zu diesem Zweck massiv Konvois über Deutschland schickt. Dabei setze die »U.S. Army Europe erkennbar auf sichtbare Präsenz gerade in Deutschland«, heißt es dort. Dabei werden die Einheiten auf der Schiene, aber auch auf dem Straßenweg quer durch Deutschland geschickt.

Cottbus ist davon nicht ausgenommen. Wie die Aktivisten der »Friedenskoordination Cottbus« sowie Passanten berichteten, wurden am Bahnhof Cottbus Panzer gesichtet, die auf dem Schienenweg verlegt wurden. Von den insgesamt mehr als 2.000 Fahrzeugen werden rund 400 zwischen Ende Januar und Mitte Februar in Konvois von etwa 20 Fahrzeugen auf der Straße unterwegs sein.

Die »Friedenskoordination Cottbus« ist ein Bündnis von Parteien, Organisationen und zahlreichen Einzelpersonen aus Cottbus und der umliegenden Region.

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