Straftat vorgetäuscht: Cottbuser wurde nicht von fünf Flüchtlingen geschlagen

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Rassistische Gewalt auf hohem Niveau in Brandenburg.
Rassistische Gewalt auf hohem Niveau in Brandenburg. (Foto: Pixabay/CC0)

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Notrufmissbrauchs und des Vortäuschens einer Straftat. Ein einschlägig polizeilich bekannter Cottbusser rief gegen 01:20 Uhr am Mittwoch die Polizei und gab an, dass er von fünf Asylbewerbern geschlagen worden sei. Die Beamten trafen am Berliner Platz auf den mit 2,08 Promille Alkoholisierten.

Ein Zeuge stellte den Sachverhalt richtig, denn der Mann hatte die fünf Personen laufend provoziert und verfolgt, wurde aber nicht von ihnen angegriffen.

Weitere Polizeimeldungen

Cottbus. Über den Diebstahl von mehreren hundert Metern Kabeln aus einer Halle in Dissenchen wurde die Polizei am Dienstagabend informiert. Einbrecher waren offensichtlich in der Nacht zum Dienstag gewaltsam in das Objekt gelangt und anschließend mit den Kabeln verschwunden.

Cottbus. In der Stadtmitte versuchte am Dienstag gegen 17:45 Uhr ein polizeibekannter Mann, die Tür einer Wohnung einzutreten. Die 21 Jahre alte Bewohnerin hatte die Polizei informiert. Die Beamten stellten vor Ort den 28-Jährigen, der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Deshalb wurden sofort Rettungskräfte angefordert.

Der Mann beleidigte und bedrohte die Beamten und den Notarzt, der ihn in das CTK zwangseinweisen musste. In seinem Rucksack entdeckten die Polizisten ein langes Küchenmesser und stellten es zur Gefahrenabwehr sicher. Nach seinen Angaben stand er unter Drogeneinfluss und war angeblich vorher von einem Unbekannten mit einer Flasche geschlagen worden.

Die Scherben lagen noch vor Ort. Die weitere Bearbeitung hat die Kriminalpolizei übernommen.

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