„Teile der Tracht – aus Fäden gemacht“. Neue Sonderausstellung in der Burger Heimatstube

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Alte Fotografie mit sorbischen Trachten
Sorbische Trachten (Foto: Alte Fotografie mit sorbischen Trachten von foundin_a_attic/flickr.com unter CC BY 2.0)

Unter dem Titel „Teile der Tracht – aus Fäden gemacht“/“Źěle drastwy zgótowane z nitkow“ wird am Donnerstag, dem 9. Mai, um 16 Uhr, eine ganz besondere Ausstellung in der Burger Heimatstube eröffnet. Sie lädt nicht nur zum Schauen, sondern auch zum Ausprobieren ein.

In Anbetracht, dass es einmal unter den Handwerkern eine Strickergilde gegeben hat, und auch der Beruf des Schneiders hauptsächlich von Männern ausgeübt wurde, sind Männer und Frauen gleichermaßen eingeladen, die neue Sonderausstellung in der Burger Heimatstube zu besuchen. Am Donnerstag, dem 9. Mai, um 16 Uhr, wird sie mit dem Titel „Teile der Tracht – aus Fäden gemacht“/“Źěle drastwy zgótowane z nitkow“ eröffnet.

Während der Ausstellungseröffnung wird zunächst Abschied genommen von der Sonderausstellung „Mina Witkojc“. Keine Ausstellung bisher hat eine solch große Resonanz erlebt. Zum Ausklang können die Besucher Melodien, geschrieben von Mina Witkojc, genießen – gesungen und gespielt von Esther Budischin mit dem Violoncello.

Im Anschluss kann die neue Ausstellung entdeckt werden. Auf mehreren Tafeln werden die Handarbeitstechniken, die für die Herstellung der Tracht notwendig sind, vorgestellt. Staunen wird der Betrachter über die Vielfalt der Details in der traditionellen niedersorbischen/wendischen Kleidung. Ausstellungsbesucher sind das ganze Jahr eingeladen, selbst ein Teil der neuen Sonderausstellung zu werden. Mit ein bisschen Neugier und Freude kann man die eine oder andere Handwerkstechnik ausprobieren oder am großen Rekordbild mitsticken.

Geöffnet ist die Burger Heimatstube mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr. (pm)

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