#WannWennNichtjetzt erfolgreich gestartet. Hunderte Teilnehmer

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#wannwennnichtjetzt will Rechtsruck in der Region verhindern
(Bild: Gerd Altmann auf Pixabay)
  • Aufruf zur #unteilbar Demonstration veröffentlicht
  • Hunderte Menschen beteiligten sich in Zwickau und Bautzen u.a. mit Diskussionen zur Seenotrettung und Musik von Matondo und Kobito 
  • Am Wochenende, 2. und 3. August in Gera, Geras Neue Mitte (T), Müncheberg, Festwiese (B), Cottbus, Erich-Kästner Platz (B) und Annaberg-Buchholz, Marktplatz (S). Journalist*innen sind herzlich eingeladen

Die Marktplatz- und Konzerttour #WannWennNichtJetzt mobilisiert gemeinsam mit dem Bündnis Tolerantes Sachsen, der Initiative Aufruch Ost und der Interventionistischen Linken zur bundesweiten #unteilbar-Demonstration am 24. August nach Dresden. Unter dem Motto “WannWennNichtJetzt: Support your Hinterland” setzen wir an diesem Tag ein Zeichen gegen rassistische Spaltung, Ausbeutung, Ungerechtigkeit und Perspektivlosigkeit und demonstrieren für einen linken Aufbruch – im Osten und überall!

Auf der heutigen Pressekonferenz mit #unteilbar äußerte sich Lena Kittler, Pressesprecherin aus Sachsen: “Der Wunsch nach Veränderung innerhalb der Gesellschaft wird weitgreifender. Es benötigt Bewegungen wie „unteilbar“, um diesen von uns gewünschten Umbruch menschenfreundlich zu gestalten und den Weg zu einem unterstützenden Miteinander zu ebnen. Ich bin auch unzufrieden, wenn in meiner Stadt kein Bus fährt, ich verstehe Angst vor Arbeitslosigkeit oder die Unzufriedenheit über die persönliche Lebensituaion. Aber daraus darf niemals egoistisches oder rassistisches Denken resultieren. Mit WannWennNichtJetzt plädieren wir für Respekt, Solidarität und eine Politik für mehr Gerechtigkeit.”

In Zwickau und Bautzen startete die Tour, unterstützt u.a. durch die Musiker Kobito, Matondo und ShkoonAm kommenden Wochenende, 2. und 3. August finden jetzt gleich vier Stopps statt. Am Freitag läuten Aktive aus Thüringen die Tour in Gera ein. Am Samstag finden zeitgleich die Stopps in Annaberg-Buchholz (S), Cottbus (Südbrandenburg) und Müncheberg (Ostbrandenburg) statt. Dazu Maria Evers aus Müncheberg: “Seit März trifft sich in Müncheberg ein wachsendes Bündnis an Menschen, die aufstehen wollen gegen den Rechtsruck in unserer Region. Wir wollen als lebendiges Märkisch-Oderland Farbe bekennen und anderen die Hand reichen, die mit uns für eine menschliche und menschenwürdige Region einzutreten. Auf der Festwiese erwartet alle, die mitmachen wollen, ein spannendes Programm mit Argumentationstraining gegen Rechts, einem Auftritt der Asyl-Monologen, Graffitiworkshop und Konzerten”.    

Für die Aktivist*innen geht es darum, besonders an den Orten präsent zu sein, die zu oft von Rassist*innen besetzt werden. Öffentlich wollen sie sich vernetzen und gemeinsam mit solidarischer Praxis auseinandersetzen. Dabei soll auch Platz für Musik und Feiern sein. Sarah Fahrtuun Heinze aus Cottbus: “In Cottbus laufen die Vorbereitungen für unseren #WannWennNichtJetzt-Tourstop auf dem Erich-Kästner-Platz am 03.08. auf Hochtouren. Die Vorfreude steigt. Besonders freuen wir uns auf die Podiumsdiskussion zum Herbst 89, u.a. mit Ralf Franke (Verdi, damals Neues Forum) und Alexandra Klei (Prof. für Jüdische Geschichte, Mitglied Multikulti e.V. in den ’90ern). Ein weiteres Highlight ist die Open Stage “Von ganz tief unten”. Lokale Musiker*innen können hier offen proben, präsentieren und ein Konzert geben. Die gemütlichtlichste Probebühne der Stadt.”

(pm)

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1 KOMMENTAR

  1. Also bei den Konzert in Annaberg soll kein Einheimischer und ansonsten keine 20 Personen vor Ort gewesen sein, wovon die Hälfte Mitglieder dieser Veranstaltung gewesen sind! Was hat Das den Steuerzahler gekostet! Im Erzgebirge sind die Menschen alle gebildet haben größtenteils gegen das DDR Regime gekämpft um nicht jetzt in einer Diktatur zu leben!
    “Deutsch und Frei wolln wir sei weil wir Arzgebirgler sei” heißt es in einen der bekanntesten Volkslieder! Wenn es so weitergeht wird genau dort der Krieg beginnen und ich kann Euch mit Sicherheit sagen! Das Erzgebirge bekommt kein Regime unter seine Kontrolle!

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