“Werden auch die Leute etwas davon sagen?” – Fürst Pückler in Selbst- und Fremdbildern

0
62
Hermann Fürst von Pückler-Muskau, Gemälde von August Gosch, 1846, Privatbesitz Familie von Pückler, Foto: ©SFPM
Hermann Fürst von Pückler-Muskau, Gemälde von August Gosch, 1846, Privatbesitz Familie von Pückler, (Foto: ©SFPM)

Am Mittwoch, 11. Dezember 2019, um 18:30 Uhr geht es in einem Vortrag von Dr. Manfred Schemel im Besucherzentrum Park und Schloss Branitz um Selbst- und Fremdbilder Fürst Pücklers.

Wie sah Pückler sich selbst? Wie sahen ihn die Leute zu seiner Zeit, später und heute? Anhand von Textpassagen, Zitaten und Anekdoten stellt Dr. Manfred Schemel verschiedene Perspektiven vor. So zum Beispiel die Theodor Fontanes, der festhielt: „Wenn Pückler in einen Raum kam, war er sofort Mittelpunkt, nicht, weil er ‚Fürst‘, sondern weil er ‚Pückler‘ war.“ Doch an Leben und Wirken des Landschaftsgestalters, Briefschreibers und Lebemannes Pückler schieden sich die Meinungen seiner Zeitgenossen, darunter der Romantiker Joseph von Eichendorff.

Durch Pücklers Wirken erfuhren Cottbuser wie Ludwig Leichhardt, Johannes Bisse, Forstmeister Hase oder die literarische Gestalt des Gottlieb Grambauer Impulse und verschiedene Wirksamkeit, die Dr. Manfred Schemel ebenfalls in seinem Vortrag nachzeichnet.

Die Veranstaltung findet im Besucherzentrum Park und Schloss Branitz statt.
Der Eintritt kostet 3 Euro.

(pm)

War der Artikel hilfreich?
[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.