Zwei mutmaßliche Kupferdiebe am Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn in Cottbus festgenommen

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Kupfer
(Bild: Alexas_Fotos auf Pixabay)

In der Nacht zu Mittwoch nahmen Bundespolizisten zwei mutmaßliche Kupferdiebe am Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn AG in Cottbus vorläufig fest.

Gegen 1:45 Uhr informierte eine Zeugin die Bundespolizei über zwei Personen, die sich mutmaßliches Diebesgut über einen verschlossenen Zaun eines Bahnbetriebsgeländes übergaben und im Anschluss flüchteten.

Die alarmierten Einsatzkräfte fahndeten nach den mutmaßlichen Dieben und konnten kurze Zeit später zwei Personen im Gleisbereich entdecken. Als die beiden Männer vor den Beamten flüchteten, gelang es den ihnen einen 53-Jährigen mit Unterstützung eines Diensthundes vorläufig festzunehmen.

Den zweiten Tatverdächtigen spürte ein Diensthund kurze Zeit später in einem Wasserschacht auf. Nachdem der 27-Jährige durch die alarmierte Feuerwehr aus dem Schacht befreit worden war, nahmen ihn die Bundespolizisten vorläufig fest.

Beide Männer wurden in einem örtlichen Krankenhaus ärztlich versorgt. Bei den Tatverdächtigen wurden Schürfwunden bzw. eine Unterkühlung festgestellt. Im Nahbereich fanden die Einsatzkräfte zurückgelassene Kupferspulen. Ob es sich hierbei um das Diebesgut handelt, ist Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen.

Die Bundespolizei leitete gegen die beiden polnischen Staatsangehörigen Ermittlungsverfahren wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls ein. Der 57-Jährige ist bereits wegen gleichgelagerter Delikte in Erscheinung getreten. (pm)

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